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TuS-Fans werden wieder nicht belohnt!

TuS-Kapitän Christopher Seitz übernimmt Verantwortung


Horkheim entführt beide Punkte aus der Layenberger Sporthalle

Der TuS scheint das Siegen verlernt zu haben. Gegen den punktgleichen TSB Heilbronn-Horkheim setzte es

die nächste Heimniederlage. Diese fiel mit 21:36 (10:16) zwar um einige Tore zu deutlich aus, war aber dennoch hoch verdient, weil der TuS, von der Anfangsphase abgesehen, viel zu nervös und ohne die notwendige Entschlossenheit agierte.

Bis zum Zwischenstand von 5:3 nach zehn Minuten, sahen die gut 350 Zuschauer in der Layenberger Sporthalle einen engagierten Auftritt der „Schwarz-weißen“. Die Abwehr präsentierte sich beweglich und aggressiv im Zweikampf und im Angriff wurden geduldig und druckvoll die Torchancen herausgearbeitet. Da die Gäste aber ebenfalls sehr konzentriert zu Werke gingen, dabei aber im weiteren Verlauf deutlich weniger Fehler machten, gelang es Ihnen bis zur 23. Minute mit 7:11 in Führung zu gehen. Beim TuS dagegen schwand zusehends der Glaube an die eigene Stärke. Reihenweise technische Fehler und schlecht vorbereitete Würfe waren das Resultat. Und dann war da auch noch ein 20jähriger Torhüter im Horkheimer Tor, der serienweise auch beste TuS-Chancen zunichte machte. Linus Mathes lief zu Höchstform auf und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass der TuS in 60 Minuten nur 21 Tore erzielen konnte.

Jan Claussen findet keine Lücke in der TSB-Abwehr


Mit einer komfortablen 10:16-Halbzeitführung im Rücken spielte der TSB im zweiten Durchgang seine ganze Routine aus und ließ nichts mehr anbrennen. Nach einem 5:0-Lauf der Gäste bis zur 47. Minute war beim 15:28 die Entscheidung bereits früh gefallen. Nur eine Minute später kassierte der vorbildlich kämpfende TuS-Kapitän Christopher Seitz seine dritte 2-Minuten-Strafe. Mit sieben Treffern war er auch bester Torschütze auf Dansenberger Seite. TuS-Neuzugang Goran Gorenac traf bei seinem Debut drei Mal. Der 2,10m große kroatische Linkshänder war unter der Woche verpflichtet worden und soll insbesondere in der Abwehr für mehr Stabilität sorgen, aber auch im Angriff Akzente setzen.

TSB-Trainer Jochen Zürn war nach dem Schlusspfiff sichtlich angetan von der bärenstarken Leistung seines Teams, bei dem an diesem Abend praktisch alles funktionierte was im Vorfeld besprochen wurde. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung auf Horkheimer Seite ragten außer Torhüter Linus Mathes auch der 10-fache Torschütze Pierre Freudl sowie Michael Seiz mit sieben Treffern heraus. TuS-Trainer Marco Sliwa war die Enttäuschung über eine abermals nicht zufriedenstellende Leistung seiner Mannschaft anzusehen. „Wir werden weiter hart arbeiten, um aus diesem Tief herauszukommen“, gab er sich dennoch entschlossen, schon im nächsten Spiel die Wende zu schaffen. Jeder Spieler muss diese paar Prozent mehr leisten, die aktuell fehlen, die aber zu Saisonbeginn bei den begeisternden Heimsiegen investiert wurden. Dann wird auch der Erfolg wieder zurückkommen. Ein Sonderlob hatte Sliwa für die TuS-Fans übrig: „Was unsere Fans nicht nur heute sondern schon seit Wochen leisten ist einfach sensationell und wir wollen sie so schnell wie möglich wieder glücklich machen“.

TuS 04 KL-Dansenberg
Markus Seitz, Tim Hottgenroth (im Tor), Maximilian Labroue (1), Steffen Kiefer (1/1), Theodoros Megalooikonomou (4), Christopher Seitz (7), Goran Gorenac (3/1), Niklas Jung, Alexander Schulze (2), Luca Munzinger (1), Florian Lammering, Jan Claussen (1), Christopher Klee (1), Robin von Lauppert. – Trainer: Marco Sliwa.

TSB Heilbronn-Horkheim
Pascal Welz, Linus Mathes (im Tor), Marcel Lenz (6), Alexander Schmid (3), Daniel Grosser (1), Philip Strobel, Felix Kazmeier (3), Michael Seiz (7/2), Pierre Freudl (10/1), Nils Boschen (1), Janik Zerweck (4), Hendrik Bohnenstengel (1). – Trainer: Jochen Zürn.

Schiedsrichter: Fabian Dietz / Lukas Nachbaur (HC Elgersweier/TV Oberkirch)
Zuschauer: 350
Siebenmeter: 2/3 : 3/4
Zeitstrafen: 5 : 3
Der Spielfilm: 1:0, 5:3, 6:6, 7:12, 10:16 (Halbzeit), 11:16, 15:28, 19:33, 21:36 (Ende)


Quelle: http://tus-dansenberg.de
 

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