KL-Aktuell

TuS verliert Torfestival in Pfullingen!

Mannschaftskapitän Markus Seitz vollstreckt per Tempogegenstoß

Mit 33:41 zieht der TuS im Kellerduell beim VfL Pfullingen den Kürzeren

74 Tore in 60 Minuten sieht man auch nicht alle

Tage. Für die Zuschauer unterhaltsam, aber die Trainer raufen sich die Haare. Trotz 33 erzielter Auswärtstore hatte der TuS am Ende dieser denkwürdigen Partie beim VfL Pfullingen keine echte Siegchance. Zu schlecht war die Abwehrleistung und auch im Angriff wurden immer noch zu viele gute Torgelegenheiten liegengelassen. Das machten die Hausherren mit zunehmender Spieldauer immer besser.

Aber danach sah es zu Beginn des Spiels in der mit 750 Zuschauern gut gefüllten Kurt-App-Sporthalle nicht aus. Der TuS legte einen Blitzstart hin, kombinierte wie aus einem Guss und führte nach nicht einmal drei Minuten mit 4:0! Die Abwehr stand sicher und ließ wenig Torabschlüsse zu. Über 7:2 nach 8 Minuten bis zum 10:6 (16. Minute) hatte der TuS alles im Griff. Die Führung hätte sogar noch höher ausfallen müssen, denn Theo Megalooikonomou versiebte einen 7-Meter und Alex Schulze fand frei vorm Tor seinen Meister in Pfullingens Torhüter Magnus Becker, der sich im weiteren Verlauf immer mehr steigerte. So kam es wie es kommen musste: die Hausherren kämpften sich nach verschlafener Anfangsphase ins Spiel zurück und der TuS wurde zusehends nervöser und ungeduldiger. Die Partie begann zu kippen. Maßgeblich daran beteiligt war Lukas Mayer, der für den schon nach wenigen Minuten verletzungsbedingt ausgeschiedenen Robin Keupp im rechten Rückraum zum Einsatz kam. Das kleine Kraftpaket mit einem gewaltigen linken Wurfarm ausgestattet, bereitete der linken Dansenberger Abwehrseite enorme Probleme. In der ersten Halbzeit erzielte er fünf seiner insgesamt sieben Treffer. Auf TuS-Seite trafen Jan Claussen und Christopher Seitz in der ersten Hälfte je vier Mal. Beim Stand von 16:16 wurden die Seiten gewechselt.

Christopher Klee überwindet Pfullingens Magnus Becker


Nach dem Wiederanpfiff das gleiche Bild. Der VfL forcierte das Tempo und suchte den schnellen Abschluss. Da beide Abwehrreihen die Arbeit nun mehr oder weniger eingestellt hatten, entwickelte sich ein munteres „Scheibenschießen“, das bis zum 26:25 (42. Minute) völlig offen war. Doch in den nächsten fünf Minuten sollte eine Vorentscheidung fallen. Beim Stand von 28:25 (44.) für die Gastgeber nahm TuS-Coach Marco Sliwa eine Auszeit, die allerdings wirkungslos verpuffte. Drei Minuten und drei weitere Gegentreffer später legte er seine letzte grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. In der letzte Viertelstunde probierte er alles, um das Blatt noch einmal zu wenden. Torwartwechsel, 7. Feldspieler, vorgezogene Deckung, doch keine der Maßnahmen fruchtete nachhaltig. Beim 36:32 (55.) war man letztmals in Schlagdistanz gegen einen nun wie entfesselt aufspielenden VfL Pfullingen. Am Ende geht der Sieg für die Heimmannschaft, wenn auch um ein paar Tore zu hoch, in Ordnung. Im erst 17-jährigen Linksaußen Axel Goller hatte sie ihren auffälligsten Akteur. Er erzielte acht Treffer und zeigt eine für sein Alter enorme Abgeklärtheit beim Torwurf. Das Torhüterduell geht klar an den Pfullinger Keeper Magnus Becker, der den Unterschied machte. Weder Markus Seitz noch Tim Hottgenroth im TuS-Tor bekamen viel zu fassen, wurden aber auch von ihren Vorderleuten ungewohnt oft im Stich gelassen. Keiner weiß wann der TuS zuletzt 25 Gegentreffer in einer Halbzeit kassiert hat. Klar ist: die Abwehr muss funktionieren, sonst gibt’s nix zu holen.

Mit nunmehr 6:12 Punkten findet sich der TuS mitten in der Abstiegszone wieder. Zwar tummelt sich dort fast die halbe Liga, denn Platz 10 und 16 trennen gerade einmal zwei Punkte, doch der Trend spricht aktuell gegen den TuS Dansenberg. Das zu ändern wird Ziel im kommenden Heimspiel gegen den TSB Heilbronn/Horkheim sein. Und wieder geht es um die „Big Points“!

VfL Pfullingen
Magnus Becker, Daniel Schlipphak (im Tor), Daniel Schliedermann (4/1), David Wittlinger (1), Lukas Mayer (7), Marc Breckel (5), Robin Keupp, Sven Maier, Micha Thiemann (9/3), Lennard Müller, Axel Goller (8), Maximilian Hertwig (3), Nico Hiller (4). – Trainer: Till Fernow.

TuS 04 KL-Dansenberg
Markus Seitz, Tim Hottgenroth (im Tor), Maximilian Labroue (7), Steffen Kiefer, Theodoros Megalooikonomou (3), Christopher Seitz (6), Niklas Jung (1), Alexander Schulze (1), Luca Munzinger (6), Florian Lammering, Jan Claussen (5), Christopher Klee (4), Robin von Lauppert. – Trainer: Marco Sliwa.

Schiedsrichter: Thorsten Meike/Stefan Plinz (SG Waldkirch/Denzlingen)
Zuschauer: 750
Siebenmeter: 4/5 : 0/2
Zeitstrafen: 4 : 5
Der Spielfilm: 0:4, 2:7, 6:10, 12:12, 16:16 (Halbzeit), 20:18, 26:25, 31:25, 34:30, 41:33 (Ende)


Quelle: http://tus-dansenberg.de
 

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