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Tabellenführer entthront

Markus Seitz - der Hexer im TuS-Tor!


Auch der Tabellenführer TV 1893 Neuhausen schaffte es nicht den Dansenberger Heimnimbus zu brechen! "Die Rheinpfalz" berichtet in ihrer Ausgabe vom

25.09.2017 über den unerwarteten Heimsieg des TuS Dansenberg.

Dansenberg bringt dem TV Neuhausen in einer furiosen Partie die erste Saisonniederlage bei.

Der TuS Dansenberg hat am Samstag in der Dritten Handball-Bundesliga Süd für eine faustdicke Überraschung gesorgt und den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer TV 1893 Neuhausen entthront. Beim 26:22 (10:8) stachen Torwart Markus Seitz und Sechsfach-Torschütze Christopher Klee aus dem abwehrstarken Kollektiv hervor.

In der wieder einmal proppenvollen Layenberger-Sporthalle war von Beginn an Druck auf dem Kessel. Beide Mannschaften verteidigten mit sehr viel Biss und ließen nur wenig zu. Die ohne ihren verletzt fehlenden Spielmacher Tim Beutler angetretenen Hausherren hielten gegen den favorisierten Zweitliga-Absteiger beherzt dagegen und ließen sich auch von dem zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand (8.) nicht verunsichern. Es entwickelte sich eine regelrechte Abwehrschlacht, in der die Torhüter der beiden Teams im Fokus standen. Beide hielten vor der Pause überragend und machten ihre Sache auch im weiteren Spielverlauf ausgezeichnet.

Als TuS-Torjäger Jan Claussen beim Stand von 3:5 zwei hochkarätige Chancen vergab und Luca Munzinger kurz darauf eine fragwürdige Zwei-Minuten-Strafe aufgebrummt bekam, drohte das Spiel den im Vorfeld erwarteten Verlauf zu nehmen. Doch weit gefehlt! Theo Megalooikonomou verkürzte per Siebenmeter, Alex Schulze glich aus, und Steffen Kiefer warf sein Team mit 6:5 erstmals in Front. Als Seitz im Stile eines Klasse-Keepers einen Siebenmeter vereitelte und Claussen in Unterzahl das 7:5 (26.) markierte, dämmerte dem Spitzenreiter allmählich, warum seit April 2016 keine Mannschaft mehr in Dansenberg gewonnen hat. „Hier muss uns erst mal einer schlagen“, gab Max Labroue im Anschluss an das Spiel zu Protokoll.

Zwei Rückraum-Knaller von Klee sorgten dafür, dass Dansenberg weiterhin am Drücker blieb. Als der 2,04-Meter-Mann mit der Halbzeitsirene per direkt verwandeltem Freiwurf zum 10:8 traf, verwandelte sich die Halle endgültig ein Tollhaus. Der Ball zischte knapp über die Mauer und schlug unhaltbar im Tor der Gäste ein. „Ich denke, das war der Schlüssel“, kommentierte der 2,04-Meter-Mann sein drittes Tor in Folge, das sich alsbald als Wirkungstreffer entpuppen sollte. „Wir haben heute unsere Schwächephasen minimiert und wenig Fehler gemacht. In der Halbzeitpause ist der Glaube an den Sieg noch mal gewachsen. Ich war sehr heiß auf dieses Spiel, wollte zeigen, dass auch offensiv was geht. Die 6:0-Abwehr hat mir besser gelegen als eine 3-2-1- Deckung“, sagte Klee nach seinem bislang besten Spiel im TuS-Trikot.

Nachwuchsspieler Robin von Lauppert eröffnete den zweiten Abschnitt mit einem fein herausgespielten Unterzahltor nach Pass von Claussen (11:8/31.). Näher als bis auf drei Tore sollte Neuhausen von nun an nicht mehr herankommen, weil Dansenberg hinten sicher stand und zu keinem Zeitpunkt auch nur eine Handbreit nachließ. „Wir trainieren seit zwei Wochen mit maximal sieben Feldspielern. Was die Mannschaft heute geleistet hat, war sensationell. Davor, dass sie nach den Ausfällen von Tim Beutler und Luca Munzinger noch enger zusammengerückt ist, ziehe ich den Hut. Das war einfach geil heute“, fand TuS-Coach Marco Sliwa, dessen Team bis zur Mitte der zweiten Halbzeit auf 19:14 (44.) davonzog. „Das Zusammenspiel zwischen Torwart und Abwehr hat sehr gut geklappt. Markus hat abartig gut gehalten“, lobte der Coach. Sein Gegenüber Anel Mahmutefendic gab sich nach der unerwarteten Niederlage schmallippig: „Wir haben uns selbst geschlagen, hatten 16 Fehlwürfe. Wenn wir die Hälfte davon machen, gewinnen wir hier.“ Diese Meinung hatte der Gäste-Coach exklusiv.

SO SPIELTEN SIE
TuS Dansenberg: M. Seitz (46. Hottgenroth für einen Siebenmeter) - Claussen (3), C. Seitz (3) Klee (6) – Schulze (4), Labroue (1) – Megalooikonomou (4/1) – von Lauppert (1), Kiefer (4), Jung

(von Karsten Kalbheim)


Quelle: http://tus-dansenberg.de
 

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